AKTUELL - 28.07.2014 - Lernen wir einander kennen!

28. 07. 2014
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Elena Markova & Anton Adasinsky with students. St. Petersburg 2003. Photo - Elena Yarovaya

 

“Der Stier bedient sich im Verhältnis zum Adler derselben Kraft, um ihn zu sehen und zu erkennen, wie der Adler im Verhältnis zum Stier” A. Jodorowsky, “Der heilige Berg”

“- Wie konnten Sie es wagen, das Kind zu betrügen?
- Ich kann nicht warten, bis sie erwachsen ist!”
Barmaley, “Aibolit-66”

Gute, wissende Menschen gehen von uns.
Eben ist Elena Markova von uns gegangen.
Hier ist ein Verweis auf ihre Beiträge: http://ptj.spb.ru/author/markova/ [Russisch]

Hatte jemand von euch das Glück, ihr zu begegnen? Wohl eher wenige.
Ihr zuzuhören – das waren in beruflicher Hinsicht “goldene Stunden”.

Ihre Analyse unserer Arbeiten (der Arbeiten von DEREVO) hat uns eine Niveaustufe höher gebracht. Die Gespräche und Interviews mit ihr halfen mir, mich an die Idee des “emotional Statuarischen” heranzutasten. Oder, wie wir es bei DEREVO auch nannten, den “Schreienden Obelisk”, den “Schluchzenden Stein”. Dies war der erfolgreiche Versuch, aus dem staubigen Dunstkreis des le mime statuaire auszubrechen. Wir wurden sehr stark in der Reglosigkeit…

Im persönlichen Kontakt läuft alles anders…

Uns – DEREVO – haben drei Tage Arbeit mit Grotowski mehr gegeben als alle seine Bücher und Videos.

Jodorowsky hat innerhalb von vier Stunden die Grenzen meiner Vorstellung gesprengt, mehr noch als sein “Santa Sangre”

Deshalb möchte ich, dass ihr einander kennen lernt, dass ihr euch begegnet, dass ihr die Gelegenheit nutzt, die Träger des Wissens PERSÖNLICH zu treffen…

Ich will gern den Vermittler spielen…

Hier gibt es Neuigkeiten über den Workshop im Herbst »»

Im August planen wir wieder etwas Schönes im Stadtzentrum von Dresden - „Weiße Festung II. Blinder Regen“.

Und im September gibt es eine große Improvisation auf dem Herbst- und Weinfest in Radebeul (dem Weinfest!!!).

Lena Imamova und Kolja Sapolskich arbeiten parallel und unabhängig davon an einem Band meiner Erzählungen mit dem Titel “Die Sonne im Rücken”, und Makhina Dzhuraeva und Pavel Alekhin arbeiten im Museum und in den Bibliotheken von Mikhail Chemiakin in dessen Schloss in Frankreich; unter seinem Adlerblick nehmen sie zu an Wissen und Verstand.

Und ich quäle mich in Spanien mit dem Drehbuch zu dem Film “Doppio”.

Lernen wir einander kennen!

Anton

 

Geranium in Spain. Photo - Elena YarovayaAnton Adasinsky & Prof. Elena Markova. St. Petersburg, 2002. Photo - Elena YarovayaKnecht by M. Chemiakin with P. Alekhin & M. Dzhuraeva. Photo - D. PandurskiAnton Adasinsky, Slava Polunin & Mikhail Chemiakin. Photo - Elena Yarovaya
Improvisation. Photo - Elena ImamovaPhoto - Elena YarovayaShadows of M: Chemiakin & A. Adasinsky. Photo - Elena YarovayaPhoto - Elena Yarovaya

 

Text: Anton Adassinsky
Übersetzung: Rainer Jäckel
Foto: Elena Yarovaya, Elena Imamova, D. Pandurski