AKTUELL - 15.08.2007

15. 08. 2007
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AKTUELLIch kann meine Hände gut erkennen. Um mich herum stehen alte Autos. Anscheinend arbeite ich in einer Werkstatt. Ich arbeite allein.

Im Traum mache ich mir Sorgen, weil es höchste Zeit ist, diese Arbeitsstelle zu wechseln, aber es gibt da irgendwelche unklaren Verpflichtungen. Das ist nicht mein Traum. Es ist irgendein schlechter Film.

Ich bin überzeugt, dass ich schön und männlich bin. Ich suche den Spiegel und pfeife mir eins.

Kraftvolle Schläge gegen das Stahltor. Es wird langsam nach oben gezogen. Ein glühender Streifen Sonnenflut kriecht über den Boden.

Kunden. Aus den 30ern.

Der blonde Kerl bleibt am Lenkrad sitzen. Das Girl steigt aus. Zierliche Person.

Raucht und blinzelt. Mir scheint, ich kann den Jazz hören. Mir ist klar, wenn die Musik zu Ende ist, werde ich abgeknallt. Ich kenne dieses Pärchen. Das Girl ist Bonnie Parker.

Ich weiß, wie sie enden werden. Kurz nach ihrem 23. Geburtstag.

Eine von meinen Bekannten aus St. Petersburg hat sich eine Staatskarosse gekauft. Einen SIM, glaub ich.

Jeder Hohlraum war mit Sand ausgefüllt. Sollten wohl kugelsichere Türen.sein.

Im Traum kann man sterben. Daher antworte ich in gutem Englisch, dass ich ihre Gesichter kenne, dass in der Werkstatt kein Geld zu holen ist, und ich gebe ihnen den Tipp mit dem Sand in den Türen. Ich zeige ihnen, wo ich ihn einfüllen würde.

- Nicht schlecht, - sagt Bonnie (ich kann ihre Stimme nicht vergessen), - aber wo kriegen wir so viel Sand her, mein Junge?

- Aus dem Löschkasten, - ich setze ein Lächeln auf, so dass der Kerl es sehen kann.

Ich gehe zu dem Kasten. Die Tür wird zugeschlagen. Wahrscheinlich ist er ausgestiegen. Es ist heiß im Wagen.

Es ist eben Sommer.

Stalker. Photo - Elena IarovaiaFalcon. Photo - Elena IarovaiaCalifornia, Nov. 1989. After the Earthquake. Photo - Roman DubinnikovIgorek. Photo - Elena Iarovaia
Big Falcon. Photo - Elena IarovaiaMexico. Photo - Roman DubinnikovPragueSmile. Photo - Elena Iarovaia

Text von Anton Adassinskij
Übersetzung: Rainer Jäckel
Fotos: Elena Iarovaia, Roman Dubinnikow
Bilddesign: Elena Iarovaia

  1. Arefieva Olga Says:

    Стоя на земле, она помахала Богу в небе. Бог ответил биением в шейной артерии, оказавшись гораздо ближе к ней, чем она к нему. Было утро, вещи потягивались, зрачки сужались от света, внутрь зевка залетали лучи солнца. Она заварила себе яичную сыворотку и кофе по-собачьи, закусила их поджаристым батоном розы. Кушать было тепло. Сегодня она хотела написать письмо Богу. Обмакнув вилку в песок, она написала букву на песке – получилось неплохо. Тогда она взяла в ногу ложку и стала махать в воздухе - тоже хорошо. Ещё несколько часов она придумывала, как можно писать Богу: изюмом по скамейке, цветком по мокрому дыму, мокрым носом по почтовому ящику, картонными человечками, дёргая их за нитки, волосами по воде. Светом лампы в прорези бумаги, тенями от пальцев на простыне, шляпками гвоздиков, когда фигурно втыкаешь их в сыр. Наконец она стала думать и про текст.
    “Дорогой Бог! У меня всё хорошо – ну Ты и так всё это знаешь, Ты же Всеведущий. Как у Тебя дела? Как самочувствие?”

  2. Puran Says:

    Бог заоблачно улыбнулся,нежно окатил благоуханием жасмина и сказал:
    “Я так хочу,чтоб ты ко мне почаще обращалась…”

  3. Зоя Says:

    Так, кроме тебя и поговорить не с кем…подумала я.