<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	>
<channel>
	<title>Comments on: NOW - 25.09.2007</title>
	<atom:link href="http://www.derevo.org/live/68/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.derevo.org/live/68</link>
	<description>DEREVO dances, DEREVO sees, DEREVO listens to, DEREVO writes</description>
	<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 23:04:55 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.5.1</generator>
		<item>
		<title>By: DEREVO</title>
		<link>http://www.derevo.org/live/68#comment-6761</link>
		<dc:creator>DEREVO</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 00:00:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.derevo.org/live/68#comment-6761</guid>
		<description>Нам посчастливилось быть в гостях у Ханона в Питере на Пушкарской.
В обмен на баночку с воздухом из Голландии мы получили чудесную беседу и кучу подарков. В том числе книгу \\\"Скрябин как лицо\\\" и диски с музыкой. С присказкой - \\\"Делайте с ними, что хотите\\\". А мы хотели, чтобы она звучала и ее слышали, а мы были бы рядом.
Надеемся, что мы никого не обидели.
Еще раз с благодарностью Ханону
(Её волшебство)
DEREVO</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Нам посчастливилось быть в гостях у Ханона в Питере на Пушкарской.<br />
В обмен на баночку с воздухом из Голландии мы получили чудесную беседу и кучу подарков. В том числе книгу \\\&#8221;Скрябин как лицо\\\&#8221; и диски с музыкой. С присказкой - \\\&#8221;Делайте с ними, что хотите\\\&#8221;. А мы хотели, чтобы она звучала и ее слышали, а мы были бы рядом.<br />
Надеемся, что мы никого не обидели.<br />
Еще раз с благодарностью Ханону<br />
(Её волшебство)<br />
DEREVO</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: (          )</title>
		<link>http://www.derevo.org/live/68#comment-6754</link>
		<dc:creator>(          )</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Nov 2000 00:00:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.derevo.org/live/68#comment-6754</guid>
		<description>Ich wollte schreiben, daß ich meine Frage wieder zurückziehe.

So ist das mit der Sprache und der Unsichtbarkeit. Vielleicht bietet sie ja einen Freiraum.

Gibt es keinen Freiraum dieser Art, sind wohl alle Träumer vernichtet.

Ich will hier keinen Aufsatz schreiben. Wenn du wüßtest, wer du bist, dann bräuchte ich dir hier nicht schreiben.

So einen Freiraum aufrecht zu erhalten, bedeutet unendlich viele Arbeit.

Ich kann nur vor allen den Hut ziehen, die soetwas versuchen.

Der Dichter, läßt sich nicht festlegen, oder gar fangen in philosophischen Betrachtungen. Das ist nicht sein Ding. Es geht darum etwas zu dichten.

Dichtung / Wahrheit, damit beschäftigen sich andere. Er muß leben, das ist wichtig. Alles andere ist bedeutungslos.


auf bald

Erscheinung der See</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wollte schreiben, daß ich meine Frage wieder zurückziehe.</p>
<p>So ist das mit der Sprache und der Unsichtbarkeit. Vielleicht bietet sie ja einen Freiraum.</p>
<p>Gibt es keinen Freiraum dieser Art, sind wohl alle Träumer vernichtet.</p>
<p>Ich will hier keinen Aufsatz schreiben. Wenn du wüßtest, wer du bist, dann bräuchte ich dir hier nicht schreiben.</p>
<p>So einen Freiraum aufrecht zu erhalten, bedeutet unendlich viele Arbeit.</p>
<p>Ich kann nur vor allen den Hut ziehen, die soetwas versuchen.</p>
<p>Der Dichter, läßt sich nicht festlegen, oder gar fangen in philosophischen Betrachtungen. Das ist nicht sein Ding. Es geht darum etwas zu dichten.</p>
<p>Dichtung / Wahrheit, damit beschäftigen sich andere. Er muß leben, das ist wichtig. Alles andere ist bedeutungslos.</p>
<p>auf bald</p>
<p>Erscheinung der See</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: aelina</title>
		<link>http://www.derevo.org/live/68#comment-6752</link>
		<dc:creator>aelina</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 00:00:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.derevo.org/live/68#comment-6752</guid>
		<description>Простите великодушно! Можно узнать, каким образом Вам удалось получить разрешение Ханона на использование его музыки? Буду весьма признательна за ответ.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Простите великодушно! Можно узнать, каким образом Вам удалось получить разрешение Ханона на использование его музыки? Буду весьма признательна за ответ.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: luis heinrich</title>
		<link>http://www.derevo.org/live/68#comment-6749</link>
		<dc:creator>luis heinrich</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 00:00:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.derevo.org/live/68#comment-6749</guid>
		<description>Sven, eigentlich hab ich dir erst gar nicht geantwortet. Das mit der Aussichtslosigkeit war zusammenhangslos von mir. Und wer ich bin weiß ich selber nicht. Weißt du es?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sven, eigentlich hab ich dir erst gar nicht geantwortet. Das mit der Aussichtslosigkeit war zusammenhangslos von mir. Und wer ich bin weiß ich selber nicht. Weißt du es?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Sven Lindig</title>
		<link>http://www.derevo.org/live/68#comment-6748</link>
		<dc:creator>Sven Lindig</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov 2004 00:00:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.derevo.org/live/68#comment-6748</guid>
		<description>Ich würde gerne wissen, wer du bist, daß du mir antwortest.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich würde gerne wissen, wer du bist, daß du mir antwortest.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: unless</title>
		<link>http://www.derevo.org/live/68#comment-6747</link>
		<dc:creator>unless</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov 2004 00:00:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.derevo.org/live/68#comment-6747</guid>
		<description>Hallo Lenka, 


ich bin überrascht eine Antwort auf deutsch zu bekommen. Nichts gegen das russisch und die schöne russische Sprache, doch birgt sie so einige, naja, wie soll ich sagen, Tücken. In der ,Übersetzung'. Wie man den Fluß übersetzt.

Mein rechter Flügel vom Schwanseekostüm sagt mir, das schrieb ich vorher, der schwarz ist, also bei rechtem Licht besehen, nicht sehbar für das Auge, daß ich wissen will, wer du bist.

Wie kommst du dazu hier etwas zu schreiben?

Am Ende stirbt ja der schwarze Schwan, das weiß man ja. Aber hat man ihm auch mal in die Augen geschaut? Und da fällt mir noch etwas ein.

Du nennst dich Lenka, und schreibst doch deutsch. Wie kommt das?

Und apropos Herzblut und Flamme und Feuer, ohne Zündholz und gekühlte Stirn in der See, im Himmel sind doch alle Herzen gleich oder?

Oder im Nirwana? Nichts. Wo sich ich und du aufheben? Oder ich einfach ein anderer ist, wie das die Expressionisten gesagt haben?

Farbe bekennen.

Oder stehen wir hier noch vorm Höllentor? Ich sah heute drei Hunde und mußte an diese Höllenhunde denken. (In der Straßenbahn.) Die Höllenhunde des Zerberus? Niemand traute sich neben diesem Typen (es war ein Punk, edles Volk), dem die Hunde gehörten, zu setzen. Tägliches Kleindrama. Doch aufschlußreich. Eine freundliche Italienerin setzte sich doch und streichelte den Hund (links).

Den Blick heben. Wie einfach das doch klingt. Und vermutlich ist.

Regel gebrochen. Ja und nein. Wer nichts bricht, der weiß ja gar nicht, was ganz ist. Und was noch ganz ist, davon möchte ich hier berichten.

Weinen. Man weint über eine alte Zeit. Man kann gar nicht sagen warum. Und doch tut es gut. Etwas kann gehen, so glaube ich das.

Mir fiel vorhin die Geschichte ein, von Salome, die dem Seher den Kopf abschlägt. Unmögliche Liebe? Von Oscar Wilde. Aber der liebte Männer, wenn ich nicht irre.

Ha Irrtum!

Und doch, wer Ohren hat, der hört, wer Augen sieht und wer den Mund öffnet und nicht stumm bleibt, spricht.

Was kann man wohl auf dem Grunde erblicken?

Zurück, was für ein Wort, Schmerzenswort. Zurück geht man, aber nicht alleine, sondern mit dem Rest der Welt. Also dahin damit.

Was mir am Sehen gefällt, ist den Blick in die Dunkelheit zu richten. Und daß sich die ganze Welt verformt, nicht ungefährlich das Ganze. Aber tot zu blicken, ist auch nichts. (Anderen Leuten beim Leben zuzuschauen.)

Ich würde ja gerne die Augen heben, wenn ich nur irgendetwas sähe, was auch dem Blick genügt. Da blickt man um sich und niemand ist da.
Ach scherrt es den Teufel.

Also Schluß der Worte.

Beginnen wir doch mit Taten.

(Zwischendrin noch auf die Realität achten.)

Scheinbar zweifeln die Unsichtbaren nicht. Zumindest solange nicht, wie sie unsichtbar sein können. Alte Weisheit. Hat schon Tolstoi gesagt.
Und gerade den, hat man wegen seinem Humor so gelobt. (Und großem Herzen, was er aber erst noch entwickeln mußte. Also ein paar Cents beim Teufel entrichten, damit der ihm ein bißchen Freiraum und losgelösten Willen gewährt. Zum Glück haben darüber auch schon ein paar geschrieben.)
Ich vergesse gerade die Öffentlichkeit des Schreibens. Naja.


Bleibt also nicht mehr viel zu sagen.

Ich habe gesagt, was ich gesagt habe. Und wenn ich nicht irre werde, oder irre, woran man auch täglich gehindert wird, würde ich gerne eine Antwort haben.


Übrigens, ich glaube nicht, daß wir existieren. Was wohl Gott dazu sagen würde. Aber sinnlos mit ihm darüber zu diskutieren. Das hat auch schon Brecht gesagt, ,sollen sie doch spielen'. Entweder man nimmt sein Leben selber in die Hand, oder überläßt es anderen.

Gesunder Revolutionsgeist

Die Fluten kommen, die Fluten gehen, den Jüngling bringet keine wieder.. .

Oder doch?

(Ballade von Schiller)

Kafka. Hungern und Künsteln.

Und außerdem, ohne die Toten, oder Unsichtbaren, könnte man nicht leben. Schließlich sind es sie, die einen in die Welt bringen. Wohin man vielleicht auch wieder zurückkehrt, weiß ich nicht.

Aber die Dichter, bzw. Seher, sind ja die Verrückten, die versuchen, sie zum sprechen zu bringen, oder lebendig zu machen.

(Laboranten ziehen ihre Handschuhe aus und an. Schiller hebt ihn auf.)

Damit haben sie sich selbst ein Ding gelegt. Eben Verrückte.

Oder man kann es ja auch vornehm nennen und von Berufung reden.

Rilke. Der Vieleverseschreiber.

Bloß das klingt heute so, als gehörte es nicht mehr in die Zeit. Oder Propheten.
Damit macht man sich keine Freunde. Oder es gibt ,Diskussionen', die auch zu, ins Nichts führen, was aber nicht wirklich Nichts ist.

Und doch davon reden wir ja, über die Zeit hinaus gehen.

Und sich aber trotzdem noch artikulieren zu können. Und auch ein Leben zu führen. Und ein paar schöne Bekanntschaften zu machen. Oder ein Dichter wandert und trifft ein paar andere Menschen auf seiner Reise.


viele schöne Grüße

Sven</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Lenka, </p>
<p>ich bin überrascht eine Antwort auf deutsch zu bekommen. Nichts gegen das russisch und die schöne russische Sprache, doch birgt sie so einige, naja, wie soll ich sagen, Tücken. In der ,Übersetzung&#8217;. Wie man den Fluß übersetzt.</p>
<p>Mein rechter Flügel vom Schwanseekostüm sagt mir, das schrieb ich vorher, der schwarz ist, also bei rechtem Licht besehen, nicht sehbar für das Auge, daß ich wissen will, wer du bist.</p>
<p>Wie kommst du dazu hier etwas zu schreiben?</p>
<p>Am Ende stirbt ja der schwarze Schwan, das weiß man ja. Aber hat man ihm auch mal in die Augen geschaut? Und da fällt mir noch etwas ein.</p>
<p>Du nennst dich Lenka, und schreibst doch deutsch. Wie kommt das?</p>
<p>Und apropos Herzblut und Flamme und Feuer, ohne Zündholz und gekühlte Stirn in der See, im Himmel sind doch alle Herzen gleich oder?</p>
<p>Oder im Nirwana? Nichts. Wo sich ich und du aufheben? Oder ich einfach ein anderer ist, wie das die Expressionisten gesagt haben?</p>
<p>Farbe bekennen.</p>
<p>Oder stehen wir hier noch vorm Höllentor? Ich sah heute drei Hunde und mußte an diese Höllenhunde denken. (In der Straßenbahn.) Die Höllenhunde des Zerberus? Niemand traute sich neben diesem Typen (es war ein Punk, edles Volk), dem die Hunde gehörten, zu setzen. Tägliches Kleindrama. Doch aufschlußreich. Eine freundliche Italienerin setzte sich doch und streichelte den Hund (links).</p>
<p>Den Blick heben. Wie einfach das doch klingt. Und vermutlich ist.</p>
<p>Regel gebrochen. Ja und nein. Wer nichts bricht, der weiß ja gar nicht, was ganz ist. Und was noch ganz ist, davon möchte ich hier berichten.</p>
<p>Weinen. Man weint über eine alte Zeit. Man kann gar nicht sagen warum. Und doch tut es gut. Etwas kann gehen, so glaube ich das.</p>
<p>Mir fiel vorhin die Geschichte ein, von Salome, die dem Seher den Kopf abschlägt. Unmögliche Liebe? Von Oscar Wilde. Aber der liebte Männer, wenn ich nicht irre.</p>
<p>Ha Irrtum!</p>
<p>Und doch, wer Ohren hat, der hört, wer Augen sieht und wer den Mund öffnet und nicht stumm bleibt, spricht.</p>
<p>Was kann man wohl auf dem Grunde erblicken?</p>
<p>Zurück, was für ein Wort, Schmerzenswort. Zurück geht man, aber nicht alleine, sondern mit dem Rest der Welt. Also dahin damit.</p>
<p>Was mir am Sehen gefällt, ist den Blick in die Dunkelheit zu richten. Und daß sich die ganze Welt verformt, nicht ungefährlich das Ganze. Aber tot zu blicken, ist auch nichts. (Anderen Leuten beim Leben zuzuschauen.)</p>
<p>Ich würde ja gerne die Augen heben, wenn ich nur irgendetwas sähe, was auch dem Blick genügt. Da blickt man um sich und niemand ist da.<br />
Ach scherrt es den Teufel.</p>
<p>Also Schluß der Worte.</p>
<p>Beginnen wir doch mit Taten.</p>
<p>(Zwischendrin noch auf die Realität achten.)</p>
<p>Scheinbar zweifeln die Unsichtbaren nicht. Zumindest solange nicht, wie sie unsichtbar sein können. Alte Weisheit. Hat schon Tolstoi gesagt.<br />
Und gerade den, hat man wegen seinem Humor so gelobt. (Und großem Herzen, was er aber erst noch entwickeln mußte. Also ein paar Cents beim Teufel entrichten, damit der ihm ein bißchen Freiraum und losgelösten Willen gewährt. Zum Glück haben darüber auch schon ein paar geschrieben.)<br />
Ich vergesse gerade die Öffentlichkeit des Schreibens. Naja.</p>
<p>Bleibt also nicht mehr viel zu sagen.</p>
<p>Ich habe gesagt, was ich gesagt habe. Und wenn ich nicht irre werde, oder irre, woran man auch täglich gehindert wird, würde ich gerne eine Antwort haben.</p>
<p>Übrigens, ich glaube nicht, daß wir existieren. Was wohl Gott dazu sagen würde. Aber sinnlos mit ihm darüber zu diskutieren. Das hat auch schon Brecht gesagt, ,sollen sie doch spielen&#8217;. Entweder man nimmt sein Leben selber in die Hand, oder überläßt es anderen.</p>
<p>Gesunder Revolutionsgeist</p>
<p>Die Fluten kommen, die Fluten gehen, den Jüngling bringet keine wieder.. .</p>
<p>Oder doch?</p>
<p>(Ballade von Schiller)</p>
<p>Kafka. Hungern und Künsteln.</p>
<p>Und außerdem, ohne die Toten, oder Unsichtbaren, könnte man nicht leben. Schließlich sind es sie, die einen in die Welt bringen. Wohin man vielleicht auch wieder zurückkehrt, weiß ich nicht.</p>
<p>Aber die Dichter, bzw. Seher, sind ja die Verrückten, die versuchen, sie zum sprechen zu bringen, oder lebendig zu machen.</p>
<p>(Laboranten ziehen ihre Handschuhe aus und an. Schiller hebt ihn auf.)</p>
<p>Damit haben sie sich selbst ein Ding gelegt. Eben Verrückte.</p>
<p>Oder man kann es ja auch vornehm nennen und von Berufung reden.</p>
<p>Rilke. Der Vieleverseschreiber.</p>
<p>Bloß das klingt heute so, als gehörte es nicht mehr in die Zeit. Oder Propheten.<br />
Damit macht man sich keine Freunde. Oder es gibt ,Diskussionen&#8217;, die auch zu, ins Nichts führen, was aber nicht wirklich Nichts ist.</p>
<p>Und doch davon reden wir ja, über die Zeit hinaus gehen.</p>
<p>Und sich aber trotzdem noch artikulieren zu können. Und auch ein Leben zu führen. Und ein paar schöne Bekanntschaften zu machen. Oder ein Dichter wandert und trifft ein paar andere Menschen auf seiner Reise.</p>
<p>viele schöne Grüße</p>
<p>Sven</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: lenka</title>
		<link>http://www.derevo.org/live/68#comment-6743</link>
		<dc:creator>lenka</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 00:00:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.derevo.org/live/68#comment-6743</guid>
		<description>Danke für Fluten und Wellen...

...warum nicht zögern, gerade beim gefährlichen, täuschenden Sehen? Bevor eine im Kopf ausgesprochene Vermutung den Steg ins Tiefe zieht, ohne das wir das Ufer je gesehn, oder eine zu beachtende Regel gebrochen zu haben.
Wieder Spielereien vielleicht, wieder entrückt. Wieder Herzblut gelassen vielleicht, wieder verrückt geworden. Wieder Feuer und Flamme ohne Zündholz und wieder kühlt die See die Stirn. 
Die Augen gesenkt um nicht vollständig getroffen zu werden. 

Um nicht über die Kulisse der Welt, einen Flügel vom Schwanenkostüm, einen linken Herzflügel oder einen falschen Gedanken zu stolpern. Lieber leise zurück schleichen? Gibt es ein Zurück? Gibt es dich? Gibts mich?
Ich fang an an Unsichtbarem zu zweifeln...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für Fluten und Wellen&#8230;</p>
<p>&#8230;warum nicht zögern, gerade beim gefährlichen, täuschenden Sehen? Bevor eine im Kopf ausgesprochene Vermutung den Steg ins Tiefe zieht, ohne das wir das Ufer je gesehn, oder eine zu beachtende Regel gebrochen zu haben.<br />
Wieder Spielereien vielleicht, wieder entrückt. Wieder Herzblut gelassen vielleicht, wieder verrückt geworden. Wieder Feuer und Flamme ohne Zündholz und wieder kühlt die See die Stirn.<br />
Die Augen gesenkt um nicht vollständig getroffen zu werden. </p>
<p>Um nicht über die Kulisse der Welt, einen Flügel vom Schwanenkostüm, einen linken Herzflügel oder einen falschen Gedanken zu stolpern. Lieber leise zurück schleichen? Gibt es ein Zurück? Gibt es dich? Gibts mich?<br />
Ich fang an an Unsichtbarem zu zweifeln&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Trichter, das Leben ist des Lebens Schlichter</title>
		<link>http://www.derevo.org/live/68#comment-6735</link>
		<dc:creator>Trichter, das Leben ist des Lebens Schlichter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Nov 2001 00:00:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.derevo.org/live/68#comment-6735</guid>
		<description>Gedicht für Lenka

tief im Ocean
wartet auf dich ein Schwan
wärens Schwan und wärens Schwäne
wären der Zeilen und viele Zähne
so sinds der Tränen
wollen hier nicht zu viele erwähnen
Gings hinfort
so ging es doch
in der Mitte der Erde
trägt sie ein Loch
ein Loch darin
man sieht das Leben
und seinen Sinn entschwinden
so kommen sie her
die dieses Gedicht finden
Am Meeresstrand
spürt man die Welten
wie sie streichen
über Zehen

Zellen.
Und ich denke mir dabei
das Leben geht
mit den Jahren
und so sinds schon drei
daß ich war ein Kind
zu sehen
was Kinder so sind
eine Herde aus einer Schar
und ich wäre dem gewahr
doch gewahre ich auch
der Wellentäler
und suche mich darin selber.
Oh Schwan der in der Hölle kreist
das Leben hat das Leben gespeist
führen wir hoch
führen wir nieder
sehen uns im nächsten Augenblick
die Augen gesenkt

entrückt
nicht wieder.
Der Flut und der Wellen Zeiten
vorbei an mir geleiten.
Wie heißt es doch so schön
der Fluten und der Wellen Zeiten
vorbei an mir geleiten.
Oh Schwan der in der Höhe kreist,
das Leben hat sich selbst
entgleist.
Muß immer fort, immer fort
immerdar,
der Natur Gewalten
sie hält ein Blinder im Genick
für immerdar.
Der Flug ist hoch, der Flug ist
weit,
den Ocean zu überqueren wird
es Zeit.

Für mein Geleit,
wähle Männer und Frachten,
sie trügen mir Weg und sind bereit
auf die Dinge der gescheit
und Leut
zu achten
Kompaß
ach Kompaß
wer hat die Welt ersehen,
erfunden,
das war kein Wissenspaß.
Also Winde Zollen
Wände rollen
voll der Kahn
Ufer sind Ufer
nicht profan
aufstecken
Länder heißt Meere
Leere Schrein im Sein entdecken

Wäre Zeit für mir
ins mich zu fahren
und weit droben
die Kollegen zu begrüßen
Die wohl auch noch fort
hinfort müssen.
Also Kalender umgeschnallt
und weiter.

So überqueren sie das Meer
Gedanken leicht
Gedanken schwer.

Wer hat keine Zeugen,
wie soll er von etwas zeugen?

Es gibt Zungen die viel reden
doch sie begreifen nicht Regen,
Sturm im Gewühl.

Feuer unter Deck
Leben als Lebensgefühl.

- gefährt.

Was wird uns erwarten?
Sinds nur einzelne Sparten?

So beginnt das Weltentheater.
Wer ist hier der Vater?

Vorbei gehen Traum und Zeit.
Was wäre nicht ein Scheit
Holz im Ofen
für ein paar klägliche
erträgliche Strophen.
Verwickle mich wieder
entsinne mich der Frauen.
Wie sie in ihre Spiegel
schauen.
Um sich zu schauen?
Oder der Männer,
die da sind auf See
und nimmer?

Wozu begebt ihr Euch hierhin?
Schwäne schwinden Sinn
und ich sag ich bin
vor mir Wasser Flut
hinter mir der Rage Glut,
vergessen wir nicht
der Spiele Liebe
Liebe Spiele
sonst sind wir auf dem Kahn
nur Wahn
und Wahn zu viele.
So kosten wir Stück für Stück
Welt wird verrückt,
ist entzückt von Federn
leicht wie die unendliche See.
Wir sollten vor dem Schnee
dort sein

trinken Portwein
in runden Fässern
werde Verse
und per se
die See
und Kräh
ausbessern.
Doch so  kann ein Schiff fahren
hinein in des Parseens Äther.
habe ich mich bewegt?
Nein kein Zentimeter.
Ich betrachte dich
verachte nicht
was wurde erschaffen
um der Seele Sein und
Schein zu bringen dem Affen.
Gelächter
die ihren Schlächter begaffen.

Wie viele Schwestern hat eine
Maid?
Es hat mich gefreut.
Fange nicht an zu zählen.
und wird sich den Trug
Gedankenflug
erwählen.
Die Winde toben,
sind still.
Der Flügelschlag er will und will.
Haben Sie's gelernt, die Kleinen'?
Da muß das Leben
das Leben verneinen.
Scheinbar wollen sie selbst hoch
hinaus
weit hinweg
Bin müde, meine Gedanken sind
bei dir.

Schwäne kann man nicht
erringen
Zeilen nicht erzwingen
sie können ringen
wie ein Wiegenlied,
wer ist es,
der da in der Wiege liegt?
Sohn oder Tochter?
Ans Leben pocht er
und schreit der Lebeman
am Ende des Lebens
gehn die Lichter an.
Wer wird kommen?
Wenn nicht wir selbst
im Endziel?
So wurde das Leben
des Lebens nicht zu viel.
man nennts auch Fülle.

So rollen Wogen
und Sinn.
Wenn es schlimm kommt,
ist etwas geschehen.
Wenns schlimmer käme
haben wir es ersehen.
So geht es auf
und geht es weiter fort.

Schwäne fliegen zu ihrem Ort.
Fern der Schwächen der Menschen.

Entmenschlicht Mensch
müssen wir dich ermenschen
entmenschen?
Neue Fragen
Neues Stück
mein Mund wird verrückt.
Bin entzückt
um Freuden und Wollen

und doch ists nur der Stollen
den die Zunge trägt,
aus der ein Gedanke den
nächsten schlägt.
Auf zum Gruße,
auf zum Ziel,
gehe über Kiel, Weiter und Wellen
die Türe knarrt,
die Leute gehen die schnellen.
Zögere nicht dich zu sehn
dich zu beachten.
Bewache Nacht,
der Ruhe Frachten
Das Leben wird des Lebens
zu viel und bin allein
im Archipel,
bin zu zwein, zu drein
zu viel ..  .</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gedicht für Lenka</p>
<p>tief im Ocean<br />
wartet auf dich ein Schwan<br />
wärens Schwan und wärens Schwäne<br />
wären der Zeilen und viele Zähne<br />
so sinds der Tränen<br />
wollen hier nicht zu viele erwähnen<br />
Gings hinfort<br />
so ging es doch<br />
in der Mitte der Erde<br />
trägt sie ein Loch<br />
ein Loch darin<br />
man sieht das Leben<br />
und seinen Sinn entschwinden<br />
so kommen sie her<br />
die dieses Gedicht finden<br />
Am Meeresstrand<br />
spürt man die Welten<br />
wie sie streichen<br />
über Zehen</p>
<p>Zellen.<br />
Und ich denke mir dabei<br />
das Leben geht<br />
mit den Jahren<br />
und so sinds schon drei<br />
daß ich war ein Kind<br />
zu sehen<br />
was Kinder so sind<br />
eine Herde aus einer Schar<br />
und ich wäre dem gewahr<br />
doch gewahre ich auch<br />
der Wellentäler<br />
und suche mich darin selber.<br />
Oh Schwan der in der Hölle kreist<br />
das Leben hat das Leben gespeist<br />
führen wir hoch<br />
führen wir nieder<br />
sehen uns im nächsten Augenblick<br />
die Augen gesenkt</p>
<p>entrückt<br />
nicht wieder.<br />
Der Flut und der Wellen Zeiten<br />
vorbei an mir geleiten.<br />
Wie heißt es doch so schön<br />
der Fluten und der Wellen Zeiten<br />
vorbei an mir geleiten.<br />
Oh Schwan der in der Höhe kreist,<br />
das Leben hat sich selbst<br />
entgleist.<br />
Muß immer fort, immer fort<br />
immerdar,<br />
der Natur Gewalten<br />
sie hält ein Blinder im Genick<br />
für immerdar.<br />
Der Flug ist hoch, der Flug ist<br />
weit,<br />
den Ocean zu überqueren wird<br />
es Zeit.</p>
<p>Für mein Geleit,<br />
wähle Männer und Frachten,<br />
sie trügen mir Weg und sind bereit<br />
auf die Dinge der gescheit<br />
und Leut<br />
zu achten<br />
Kompaß<br />
ach Kompaß<br />
wer hat die Welt ersehen,<br />
erfunden,<br />
das war kein Wissenspaß.<br />
Also Winde Zollen<br />
Wände rollen<br />
voll der Kahn<br />
Ufer sind Ufer<br />
nicht profan<br />
aufstecken<br />
Länder heißt Meere<br />
Leere Schrein im Sein entdecken</p>
<p>Wäre Zeit für mir<br />
ins mich zu fahren<br />
und weit droben<br />
die Kollegen zu begrüßen<br />
Die wohl auch noch fort<br />
hinfort müssen.<br />
Also Kalender umgeschnallt<br />
und weiter.</p>
<p>So überqueren sie das Meer<br />
Gedanken leicht<br />
Gedanken schwer.</p>
<p>Wer hat keine Zeugen,<br />
wie soll er von etwas zeugen?</p>
<p>Es gibt Zungen die viel reden<br />
doch sie begreifen nicht Regen,<br />
Sturm im Gewühl.</p>
<p>Feuer unter Deck<br />
Leben als Lebensgefühl.</p>
<p>- gefährt.</p>
<p>Was wird uns erwarten?<br />
Sinds nur einzelne Sparten?</p>
<p>So beginnt das Weltentheater.<br />
Wer ist hier der Vater?</p>
<p>Vorbei gehen Traum und Zeit.<br />
Was wäre nicht ein Scheit<br />
Holz im Ofen<br />
für ein paar klägliche<br />
erträgliche Strophen.<br />
Verwickle mich wieder<br />
entsinne mich der Frauen.<br />
Wie sie in ihre Spiegel<br />
schauen.<br />
Um sich zu schauen?<br />
Oder der Männer,<br />
die da sind auf See<br />
und nimmer?</p>
<p>Wozu begebt ihr Euch hierhin?<br />
Schwäne schwinden Sinn<br />
und ich sag ich bin<br />
vor mir Wasser Flut<br />
hinter mir der Rage Glut,<br />
vergessen wir nicht<br />
der Spiele Liebe<br />
Liebe Spiele<br />
sonst sind wir auf dem Kahn<br />
nur Wahn<br />
und Wahn zu viele.<br />
So kosten wir Stück für Stück<br />
Welt wird verrückt,<br />
ist entzückt von Federn<br />
leicht wie die unendliche See.<br />
Wir sollten vor dem Schnee<br />
dort sein</p>
<p>trinken Portwein<br />
in runden Fässern<br />
werde Verse<br />
und per se<br />
die See<br />
und Kräh<br />
ausbessern.<br />
Doch so  kann ein Schiff fahren<br />
hinein in des Parseens Äther.<br />
habe ich mich bewegt?<br />
Nein kein Zentimeter.<br />
Ich betrachte dich<br />
verachte nicht<br />
was wurde erschaffen<br />
um der Seele Sein und<br />
Schein zu bringen dem Affen.<br />
Gelächter<br />
die ihren Schlächter begaffen.</p>
<p>Wie viele Schwestern hat eine<br />
Maid?<br />
Es hat mich gefreut.<br />
Fange nicht an zu zählen.<br />
und wird sich den Trug<br />
Gedankenflug<br />
erwählen.<br />
Die Winde toben,<br />
sind still.<br />
Der Flügelschlag er will und will.<br />
Haben Sie&#8217;s gelernt, die Kleinen&#8217;?<br />
Da muß das Leben<br />
das Leben verneinen.<br />
Scheinbar wollen sie selbst hoch<br />
hinaus<br />
weit hinweg<br />
Bin müde, meine Gedanken sind<br />
bei dir.</p>
<p>Schwäne kann man nicht<br />
erringen<br />
Zeilen nicht erzwingen<br />
sie können ringen<br />
wie ein Wiegenlied,<br />
wer ist es,<br />
der da in der Wiege liegt?<br />
Sohn oder Tochter?<br />
Ans Leben pocht er<br />
und schreit der Lebeman<br />
am Ende des Lebens<br />
gehn die Lichter an.<br />
Wer wird kommen?<br />
Wenn nicht wir selbst<br />
im Endziel?<br />
So wurde das Leben<br />
des Lebens nicht zu viel.<br />
man nennts auch Fülle.</p>
<p>So rollen Wogen<br />
und Sinn.<br />
Wenn es schlimm kommt,<br />
ist etwas geschehen.<br />
Wenns schlimmer käme<br />
haben wir es ersehen.<br />
So geht es auf<br />
und geht es weiter fort.</p>
<p>Schwäne fliegen zu ihrem Ort.<br />
Fern der Schwächen der Menschen.</p>
<p>Entmenschlicht Mensch<br />
müssen wir dich ermenschen<br />
entmenschen?<br />
Neue Fragen<br />
Neues Stück<br />
mein Mund wird verrückt.<br />
Bin entzückt<br />
um Freuden und Wollen</p>
<p>und doch ists nur der Stollen<br />
den die Zunge trägt,<br />
aus der ein Gedanke den<br />
nächsten schlägt.<br />
Auf zum Gruße,<br />
auf zum Ziel,<br />
gehe über Kiel, Weiter und Wellen<br />
die Türe knarrt,<br />
die Leute gehen die schnellen.<br />
Zögere nicht dich zu sehn<br />
dich zu beachten.<br />
Bewache Nacht,<br />
der Ruhe Frachten<br />
Das Leben wird des Lebens<br />
zu viel und bin allein<br />
im Archipel,<br />
bin zu zwein, zu drein<br />
zu viel ..  .</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: response</title>
		<link>http://www.derevo.org/live/68#comment-6617</link>
		<dc:creator>response</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Nov 2001 00:00:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.derevo.org/live/68#comment-6617</guid>
		<description>vielleicht lenka ...

und vielleicht ist doch nichts so aussichtslos, wie die Aussicht selber

aber das sind Spielereien

kein Schiff keine Liebe und kein Abenteuer

jedenfalls dank für die Antwort</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>vielleicht lenka &#8230;</p>
<p>und vielleicht ist doch nichts so aussichtslos, wie die Aussicht selber</p>
<p>aber das sind Spielereien</p>
<p>kein Schiff keine Liebe und kein Abenteuer</p>
<p>jedenfalls dank für die Antwort</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: lenka</title>
		<link>http://www.derevo.org/live/68#comment-6582</link>
		<dc:creator>lenka</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.derevo.org/live/68#comment-6582</guid>
		<description>nichts hält die willenskraft so stetig hoch, wie die aussichtslosigkeit...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>nichts hält die willenskraft so stetig hoch, wie die aussichtslosigkeit&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
